Wunder Roms – Die Antiken des Vatikan im Blick des Nordens

Rom, ist Sehnsuchtsort, Pilgerziel und seit Jahrhunderten Inspirationsquelle für Philosophen, Literaten und bildende Künstler. Vom 30. März bis 13. August 2017 wird das Diözesanmuseum Paderborn grandiose Schätze aus der Ewigen Stadt und den Blick des Nordens darauf präsentieren. Schwerpunkt der großen Sonderausstellung sind jene antiken Wunderwerke, die sich über die Jahrhunderte in der Obhut der Päpste erhalten haben und heute beispielsweise in den Museen des Vatikan und des Römischen Kapitol zu bestaunen sind. In mehreren Ausstellungsabteilungen wird erlebbar, welche Wirkung die antiken Meisterwerke auf die Wahrnehmung der Pilger und das Schaffen der Künstler im nördlichen Europa hatten. Dabei schlagen die Kuratoren einen Bogen vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Antike Wunderwerke im Spiegel der Zeit
Statue der sog. „Ballerina di Goethe“, Vatikanische Museen, Rom © Diözesanmuseum Paderborn

„Ballerina di Goethe“, Vatikanische Museen, Rom © Diözesanmuseum Paderborn

Die Paderborner Ausstellung zeigt Relikte bedeutender antiker Statuen, kostbare Reliquiare und Pilgerführer, die zu den heiligen und sehenswerten Stätten der Ewigen Stadt leiteten. Eine Abteilung widmet sich der Rezeption überragender Arbeiten aus der Antike in den unterschiedlichen Kunstgattungen, wie Skulptur, Graphik und Malerei. Das Zeitalter der wissenschaftlichen und künstlerischen Auseinandersetzung mit den grandiosen Werken wird anhand von Gemälden, Skizzenbüchern, Drucken, Gips- und Bronzegüssen visualisiert. Einige antike Skulpturen, die Gelehrte und Literaten wie Goethe oder Künstler wie William Turner besonders beeindruckten, sind im Original zu sehen.

Der grandiose Blick ins „Allerheiligste“
Wunder Roms © Christoph Brech 2015

Wunder Roms © Christoph Brech 2015

Die letzte Abteilung der Ausstellung gehört den Arbeiten des Münchener Foto- und Videokünstler Christoph Brech, dessen Schaffen Ausgangspunkt und Inspirationsquelle für die Beschäftigung mit den „Wundern Roms“ war. In einer grandiosen Bildserie (2015) interpretiert er die vatikanischen Sammlungen durch eigene künstlerische Schöpfungen neu. Brech spielt mit Lichteffekten, Detailverfremdungen und Realitätsverschiebungen. Wie zufällig fängt er nicht Zusammengehöriges fotografisch ein und ermöglicht so einen neuen Zugang, nicht nur zu den Antiken selbst, sondern auch zu den Räumen des Vatikan, in denen sie präsentiert werden.

Mit „Wunder Roms“ zeigt das Diözesanmuseum Paderborn – nach „Credo“ und „Caritas“ – erneut eine große Ausstellung mit herausragenden Werken und überregionaler Strahlkraft.

Weitere Informationen:
www.dioezesanmuseum-paderborn.de

Pressekontakt:

Mirjam Flender / Silke Günnewig
projekt2508 GmbH
Riesstr. 10
53113 Bonn
Tel: 0228/184967-24
presse@projekt2508.de

 

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