Royaler Besuch in der Niedersächsischen Landesausstellung

Royal Visit in der Landesausstellung (c) Nds. Landesmuseum HannoverHoher Besuch im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover: Seine Königliche Hoheit der Herzog von York sah sich heute die Niedersächsische Landesausstellung „Hannovers Herrscher auf Englands Thron 1714–1837“ an. Die Schau feiert noch bis zum 5. Oktober das 300-jährige Jubiläum der Personalunion.
123 Jahre lang waren Hannover und Großbritannien durch einen Herrscher miteinander verbunden.

Nach seiner Ankunft wurde Prinz Andrew, Herzog von York, KG vom Niedersächsischen Ministerpräsident Stephan Weil und Dr. Katja Lembke, Direktorin des Landesmuseums und Projektkoordinatorin der Landesausstellung, begrüßt. Ebenfalls hieß eine Kindergruppe des Kindergartens der International School Hannover Region den Ehrengast willkommen. Anschließend führte Dr. Katja Lembke durch den zentralen Ausstellungsteil der Landesausstellung, der
anhand der Biografien der fünf hannoverschen Herrscher Georg I. bis Georg IV. und Wilhelm IV. einen spannenden Blick auf Europa und die Welt im 18. und frühen 19. Jahrhundert wirft. Junge Experten der 9. Klasse der Wilhelm-Raabe-Schule Hannover gaben zusätzliche Informationen zu ausgewählten Glanzstücken der Schau. Sie präsentierten dem Herzog von York unter anderem die Rosssprung-
Medaille, die Silbermöbel Georgs II. sowie den Goldenen Brief und die Schlussakte des Wiener Kongresses.

„Dies ist ein historischer Tag für Hannover und für die deutsch-britischen Beziehungen. Es ist uns eine große Ehre, dass Seine Königliche Hoheit der Herzog von York die Landesausstellung heute besucht hat“, freut sich Dr. Katja Lembke. Von den fast 1.000 Exponaten der Schau stammen einige aus der Royal Collection und wurden von Ihrer Majestät Königin Elizabeth II. großzügigerweise als Leihgaben zur Verfügung gestellt. Es ist die größte Ausleihe aus dem britischen Königshaus, die jemals außer Landes gegeben wurde. Seine Königliche Hoheit der Prinz von Wales hat die Schirmherrschaft für die Schau übernommen.

Neben der zentralen Ausstellung im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover und im Museum Schloss Herrenhausen vertiefen Themenausstellungen im Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, im Historischen Museum Hannover und im Residenzmuseum im Celler Schloss besondere Einzelaspekte der Personalunion.

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