Ernte gut – alles gut! – Regionale Produkte aus dem neanderland

Biohof im neanderland (c) Kreis Mettmann M_ChardinOrangerote Kürbisse, pausbäckige Äpfel, knackige Möhren − vor allem rund um das Erntedankfest zeigt sich das neanderland wieder von seiner genussvollsten Seite. Auf den Bauernhöfen im Kreis Mettmann heißt es nun wieder „Ernte gut – alles gut!“, und so kann man in den zahlreichen gemütlichen Hofläden und -cafés sowie auf den ländlichen Wochenmärkten wieder erntefrische regionale Produkte aus dem neanderland kosten und kaufen, aber auch selbst verarbeiten.

Hausgemachte süße und herzhafte Leckereien aus eigener Herstellung etwa kann man jedes Wochenende auf dem Hof zur Hellen in Velbert-Neviges genießen, darunter vegetarische Quiche, Suppen oder frisches Brot aus der Talbäckerei mit Käse oder Wurst aus hofeigener Schlachtung. Der Hof, der seit 25 Jahren biologisch-dynamisch bewirtschaftet wird, liefert sein frisches Gemüse, Obst und Salate sowie ein umfangreiches Sortiment an gesunden und leckeren Bio-Lebensmitteln auch mit Abokisten direkt nach Hause. Mehrmals im Jahr gibt es auch frisches Kalb-, Rind- und Schweinefleisch im Verkauf. Die Velberter Ortsteile Neviges und Langenberg sind übrigens ein Mekka für Freunde des ökologischen Landbaus. Im Jahr 2006 schlossen sich fünf Betriebe zu der Höfegemeinschaft „Biohöfe Windrather Tal“ zusammen. Zu den namhaften Kunden dieser Kooperation zählen auch die NRW-Genussbotschafter aus dem neanderland: Die Spitzenköche Walter und Sascha Stemberg beziehen viele der regionalen Produkte, die sie in ihrem Velberter Restaurant „Haus Stemberg“ zeitgemäß zubereiten, bei den Windrather Biohöfen.

Auch Gut Halfeshof in Mettmann hat sich auf ökologischen Landbau spezialisiert. Das alte Bauerngut verkauft aber nicht nur frischen sortenreinen Apfelsaft und Apfel-Holundersaft, Bio-Kartoffeln und Honig, sondern bietet auch Hofführungen und Ferienprogramme an: In den Herbstferien etwa können Kinder zwischen 4 und 12 Jahren selbst mit der Handobstkelter Apfelsaft pressen, dazu gibt es ein abwechslungsreiches Programm von Ponyreiten über Stockbrotbacken und Spielen im Stroh bis zum Bauernwettkampf und Ernteaktionen.

Handarbeit ist dieser Tage auch im Zusammenhang mit Kürbissen sehr gefragt. Wer diese unter fachkundiger Anleitung in gruselige Gesichter oder wunderschöne Laternen verwandeln will, sollte einen Abstecher nach Velbert machen: An jedem Sonntag im Oktober zwischen 14 und 18 Uhr kann man beim Kürbisschnitzen auf Gut Hixholz die hauseigenen Kürbisse nach Herzenslust in Form bringen. Das ganze Jahr über bietet der Hof mit seinen rund 200 Tieren, darunter Milchkühe, Kälber, Ponys, Schafe und Ziegen, attraktive Angebote für kleine und große Naturfreunde: So können Kinder noch bis Mitte November beim Bauernhofgeburtstag auf einem eigenen Kinderkartoffelfeld die Knollen selber ernten.

Eine gute Gelegenheit, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, bietet übrigens die Biologische Station Haus Bürgel in Monheim am Rhein: Auf den rund 20 Hektar großen Obstwiesen in der Urdenbacher Kämpe wachsen mindestens 26 Apfel- und 21 Birnensorten. Die Früchte werden in einer Brennerei aus dem südlichen Rheinland destilliert. Die Brände werden in der Biologischen Station verkauft − eine besonders „geistvolle“ Art, Streuobstwiesen zu genießen und dabei zu erhalten. Schließlich fließt der Erlös aus dem Obstbrandverkauf in die Nachpflanzung und den Schnitt der Obstbäume.

Weitere Informationen zu Bauernhöfen und regionalen Spezialitäten im neanderland finden Sie hier.

PM Ernte gut alles gut

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