Königliche Veranstaltungen zur Landesausstellung 2014

George_kleinEine feierliche Krönungszeremonie Georgs I., eine eigens komponierte Oper, eine deutsch-britische Modenschau oder ein britisches Gartenfestival: 2014 wird anlässlich der Niedersächsischen Landesausstellung „Hannovers Herrscher auf Englands Thron. 1714 1834“ zu einem royalen Festjahr. Zusätzlich zu den spannenden Angeboten der Kulturvermittlung an den fünf Ausstellungsorten verbreiten über 60 Veranstaltungen in ganz Niedersachsen royalen Glanz in Theatern, Museen, Kirchen und Parks. Das umfangreiche Programm rund um die Landesausstellung, das zahlreiche Kulturinstitutionen und Stiftungen sowie die Stadt Hannover ermöglichen, wurde heute in Hannover vorgestellt.

Den feierlichen Auftakt bildet ein ökumenischer Gottesdienst am 15. Mai 2014, den der Landesbischof Ralf Meister gemeinsam mit dem Bischof von London, Richard John Carew Chartres, in Begleitung des Knabenchors Hannover hält. Besonders royal geht es bei der Inszenierung „God save King George“ zu: In Kirchen u.a. in Hannover, Celle und Göttingen wird die Krönung Georgs I., die 1714 in der Westminster Abbey stattfand, samt Liturgie und Zeremoniell mit Musik und Texten festlich in Szene gesetzt. Eigens für die Landesausstellung dagegen wurde die Oper „George“ komponiert und geschrieben: Die historische „Castingshow“ erzählt teils fingierte, teils historisch belegte Geschichten aus dem Opernleben zwischen 1695 und 1743 und bietet einen facettenreichen Einblick in die Kompositionen Händels, der lange Zeit am englischen Hof tätig war.

Mit einem königlichen Programm würdigen auch zahlreiche regelmäßig stattfindende Veranstaltungen die Zeit, als die Royals aus Hannover kamen: etwa der Internationale Feuerwerkswettbewerb, die KunstFestSpiele Herrenhausen und die Chortage in Hannover sowie die Internationalen Händel-Festspiele in Göttingen oder das Schlossfest in Celle.

Das Pferd, niedersächsisches Wappentier und Leitmotiv der Landesausstellung, geht im Jubiläumsjahr gleich mehrfach an den Start: Nicht nur auf dem Hannoversch-Britischen Renntag auf der Galopprennbahn „Große Bult“ in Langenhagen, sondern auch bei den traditionellen Hengstparaden auf dem niedersächsischen Landgestüt Celle, die in diesem Jahr Großbritannien zu Gast haben. Schließlich hat das Landgestüt seine Gründung im Jahr 1735 der Personalunion zu verdanken. Und bei der auf Basis historischer Quellen nachgestellten Reise Georgs zu seiner Krönung nach London im Jahr 1714 werden prachtvolle Pferde vor die Kutsche gespannt.

Einen modernen Blick auf die beiden Länder bieten Veranstaltungen wie die deutsch-britische Modenschau „Anglomaniacs & Union Jackets“ sowie Ausstellungen zu zeitgenössischer Kunst im Sprengelmuseum Hannover, in der kestnergesellschaft und im Kunstverein Hannover.

Die Personalunion wird außerdem auf zahlreichen Konferenzen und Tagungen wissenschaftlich beleuchtet: Nicht nur auf dem Deutschen Historikertag und dem Anglistentag, sondern auch in „14 ! Deutsch-Britische Collagen“ der VolkswagenStiftung und des Niedersächsischen Landesmuseums. Die vierteilige Veranstaltungsreihe rückt die deutsch-britischen Beziehungen in den Jahren 1714, 1814, 1914 und 2014 in den Fokus und verknüpft historische Ereignisse, bildende Künste, Musik und Literatur miteinander.

Kulturvermittlung in den Ausstellungen

Natürlich gibt es auch an den fünf Standorten der Landesausstellung eine Vielzahl von Möglichkeiten, in die facettenreiche Geschichte und Kultur der Personalunion einzutauchen: auf eigene Faust mit dem Audioguide, bei einer Kostümführung, einem literarischen Rundgang sowie einer Kurzführung mit Teatime im Park oder bei Workshops wie „Kalligraphie“ und „Vergoldung“, „Backen wie bei Jane Austen“ oder englische Streitkultur im „Debating Club“. „Very british“ geht es auch bei den After-Work-Events, Poetry-Slams und im Welfenkino zu. Schülergruppen können in einem Geocaching-Wettbewerb eine GPS-Schatzsuche entwerfen, die an die Wirkungsstätten der Welfen in Hannover zur Zeit der Personalunion führt.

Gefördert werden die Veranstaltungen durch das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Landeshauptstadt Hannover, die Sparkassen und Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Stiftung Niedersachsen sowie die VolkswagenStiftung und viele weitere Einrichrichtungen.

Interessierte finden die Veranstaltungen und das Angebot der Kulturvermittlung in den Flyern, die im Landesmuseum Hannover erhältlich sind, sowie im neu eingerichteten Veranstaltungskalender auf der Webseite.
www.royals-aus-Hannover.de

Pressebilder zum Download finden Sie hier.

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