Närrisches neanderland

Karnevals-Tipps für den Kreis Mettmann
Interaktives Karnevalsmuseum öffnet am 29. Januar in Monheim am Rhein

Rheinischer Karneval (Tourismus NRW e.V.)NEANDERLAND/KREIS METTMANN. Rein ins närrische Vergnügen abseits vom trubeligen Großstadtkarneval: Vor den Toren der Metropolen an Rhein und Ruhr bietet das neanderland in diesem Jahr wieder gemütlichen Karneval mit typisch rheinischem Flair. Rechtzeitig zum Start der tollen Tage öffnet dazu eine neue Attraktion die Tore für Freunde des jecken Brauchtums: Ab dem 29. Januar können sich Besucher im neuen interaktiven Karnevalsmuseum in Monheim am Rhein die Pappnase aufsetzen, in die über 100-jährige Geschichte der traditionsreichen Karnevalshochburg am Rhein eintauchen und historische Kostüme, Filme und Plakate bestaunen. Doch nicht nur in Monheim, auch in anderen Städten im neanderland wird das rheinische Winterbrauchtum seit Generationen kräftig gefeiert. Karnevalsumzüge durch historische Stadtkerne und traditionelle Veranstaltungen vermitteln einen ganz besonderen Charme.

Rheinisches Narrentreiben können Karnevalisten nicht nur bei den großen Rosenmontagszügen in Ratingen und Monheim erleben: So stimmt Heiligenhaus am 3. Februar mit dem „Schweine-Mittwoch“ mit Narrenparty und Spanferkel auf die tollen Tage ein. An Weiberfastnacht (Donnerstag, 4. Februar) erstürmt das Prinzenpaar in Hilden neben dem Rathaus auch die Waldkaserne der Bundeswehr. Am Karnevalssonntag (7. Februar) feiern in Monheim die Jecken in der Kirche St. Gereon eine Messe op Platt und die Narren ziehen beim Lichterzug in Langenfeld-Reusrath bei Einbruch der Dunkelheit mit elektrisch beleuchteten, fantasievollen Wagen durch die Straßen. Dabei erschallt dann der ungewöhnliche Ruf: „Helaaf!“ – schließlich liegt Langenfeld genau am Karnevalsäquator zwischen der Helau- und der Alaaf-Region. In Velbert ziehen die Narren übrigens mit einem lauten „Tüp, Tüp, Helau!“ durch die Gassen – eine Anspielung auf das Geräusch eines schlagenden Hammers, das in der Schloss- und Beschlägestadt früher häufig durch die Straßen hallte.

Wer dem Karnevalstrubel lieber entfliehen will, der findet im neanderland auch garantiert konfettifreie Zonen: So etwa bei einer Wanderung auf dem neanderland STEIG. Hier versprechen vor allem die besonders idyllischen Etappen im Niederbergischen herrliche Ruhe und Naturerlebnis. Auch bei einem Spaziergang durch das Neandertal entlang der Düssel mit einem Rundgang um das Eiszeitliche Wildgehege und einem Besuch des Neanderthal Museums in Mettmann kommen Karnevalsmuffel auf ihre Kosten.

Eine Liste mit weiteren Informationen zu diesen und weiteren Karnevalstipps finden Interessierte hier. 

 

 

 

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