Flandern feiert Flämische Meister mit Themenjahren

Über 250 Jahre brachten Flämische Meister wie Rubens, van Eyck oder Bruegel die schönsten Kunstwerke Westeuropas hervor. Vom 15. bis zum späten 17. Jahrhundert prägten sie die berühmtesten Kunstströmungen dieser Zeit: die Altniederländische Malerei,  die Renaissance und den Barock. Unter dem Titel „Flämische Meister 2018–2020“ würdigt Flandern nun die drei Epochen und die Künstler, die diese maßgeblich mitgeprägt haben, mit drei Themenjahren und einer Vielzahl hochkarätiger Ausstellungen und Veranstaltungen. Den Auftakt macht 2018 die Barockstadt Antwerpen, die in einzigartiger Weise mit Peter Paul Rubens verbunden ist. Anlässlich des 450. Todestages von Pieter Bruegel wird 2019 die Renaissance in den Blick genommen. Und schließlich steht 2020 die Altniederländische Malerei im Fokus, wenn nach jahrelanger Renovierung der weltberühmte Genter Altar von Jan van Eyck wieder an seinen angestammten Platz zurückkehrt.

Antwerpen macht Barock lebendig

„Antwerp Baroque 2018. Rubens as an Inspiration“ heißt es 2018 in Antwerpen, der flämischen Stadt, die wie keine andere von dem damals bedeutendsten Künstler Europas und dessen Barockvermächtnis durchdrungen ist: Sie beherbergt eine Vielzahl bedeutender Barockgemälde und -gebäude; allein über 50 Rubenswerke sind hier permanent zu sehen. Aber Rubens ist nicht nur Ikone für Antwerpen, sondern zugleich Inspirationsquelle für Generationen von Künstlern nach ihm. Im Themenjahr 2018 werden Rubens und sein Barockvermächtnis hier auf besondere Weise erlebbar. Dann tritt der historische Barock in Dialog mit zeitgenössischen Künstlern – und das nicht nur in den klassischen Museen, sondern auch an öffentlichen Plätzen. Ein hochkarätiges Ausstellungsprogamm wird ergänzt durch Vorstellungen und Performances, Musik, Theater, Philosophie, Debatten, Literatur und soll den Besuchern auch das inspirierende Genie hinter der immensen Innovation und Kreativität näherbringen. Zum Auftakt macht vom 1. bis 3 Juni 2018 ein ausgelassenes dreitägiges Festival mit Tanz, Theater, Musik und einem großen Blumenteppich in historischer Kulisse der Barockstadt die längst vergangene Epoche wieder lebendig.

Closer to Baroque

Zu den Highlights des Themenjahres zählt die Ausstellung „Closer to Baroque“ im MAS Museum aan de Stroom. Die Schau, die in Zusammenarbeit mit dem Rubenshaus konzipiert wird, gibt vom 28. September 2018 bis 13. Januar 2019 neue Sichtweisen auf den Barock frei. Mit Meisterwerken von Rubens, Van Dyck, Jordaens und Bruegel erzählt sie eine spannende Geschichte aus der Perspektive der Kirche, des Staates und des Marktes.

Jan Fabre – neue Kunst in der Kirche

Weiterer Höhepunkt des Themenjahres ist die Integration neuer Arbeiten von Jan Fabre in der Sankt Augustinkirche. Da die im 17. Jahrhundert von Rubens, Jordaens und Van Dyck für diese Kirche gefertigten Altargemälde mittlerweile im Königlichen Museum für Schöne Künste hängen, klaffte hier lange Zeit eine große Lücke. Diese wird ab 2018 dauerhaft gefüllt mit neuen Arbeiten von Jan Fabre, einem der vielseitigsten und darum am stärksten Rubens ähnlichen zeitgenössischen Antwerpener Künstler. Die Arbeiten von Fabre  bilden einen neuen touristischen Hotspot in der Stadt an der Schelde. Den Abschluss von Antwerp Baroque 2018  bildet die Eröffnung des ‘Rubens Experience Center’ im Herbst 2019.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.visitantwerpen.be/en/baroque
www.visitflanders.de

Hochauflösendes Bildmaterial steht in der Bilddatenbank von VISITFLANDERS auf flickr zum Download bereit: https://www.flickr.com/photos/visitflanders/albums/72157664778496263

Pressekontakt:

VISITFLANDERS
Christopher Philipp
T: +49 221 270 97 51
christopher.philipp@visitflanders.com

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