32.000 Besucher sahen EXPEDITION GRIMM in der documenta-Halle

Die Büsten von Jacob und Wilhelm Grimm

Die Büsten von Jacob und Wilhelm Grimm

Staatsministerin Kühne-Hörmann zieht positive Bilanz der Landesausstellung in Kassel:

Rund 32.000 Besucher aus dem In- und Ausland haben die Hessische Landesausstellung EXPEDITION GRIMM in der Kasseler documenta-Halle gesehen, die am Sonntag nach gut vier Monaten zu Ende gegangen ist. Einen neuen Blick auf Jacob und Wilhelm Grimm zu bieten und sie nicht nur als Märchensammler, sondern als herausragende Persönlichkeiten der deutschen Sprach- und Kulturgeschichte zu präsentieren, war Ziel der Schau, die das Land mit 1,5 Millionen Euro finanziert hat.

„Das Konzept, die „Grimms für Alle“ anschaulich zu machen, ist aufgegangen. Die vielen positiven Reaktionen im Gästebuch und die Ergebnisse der Besucherbefragung zeigen, dass gleichermaßen Familien mit Kindern und die Fachwelt angesprochen werden konnten“; bilanzierte die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann. Sie hob besonders die 3D-Rekonstruktion der Wohnung der Brüder Grimm in der Torwache hervor und das „Lebende Buch“, mit dem das alte Medium Buch modern in Szene gesetzt worden sei.

Auch der Kurator der Ausstellung, Dr. Thorsten Smidt, zeigte sich mit dem Verlauf sehr zufrieden: „Insgesamt gab es fast 500 Führungen, die Schulführungen waren komplett ausgebucht, und das eigens für Schulen zusammengestellte Material fand regen Absatz. Die Museumsausgabe des Katalogs, der in den Medien und Fachkreisen außerordentliches Lob erhielt, war zum Ende der Laufzeit vergriffen.“ Die thematische Bandbreite spiegelte sich auch im Begleitprogramm zur Ausstellung wider: Es reichte von Themenführungen wie „Die Grimms und die Frauen“ über klassische Märchenlesungen und chinesisches Tanztheater bis hin zum Grimm-Slam des Forums Wissenschaft + Kunst mit Bas Böttcher.
Auch nach dem Abbau der Landesausstellung ist das Interesse an der EXPEDITION GRIMM noch groß. „Während die Exponate zu den Leihgebern zurückgehen, gibt es für große Teile der Mitmachstationen Interessenten, so dass diese sicher eine weitere Verwertung finden werden und etwa in einer der anderen hessischen Grimm-Städte – Hanau, Steinau und Marburg – zum Einsatz kommen könnten“, sagte Smidt.

EXPEDITION GRIMM wurde veranstaltet vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien förderte die Landesausstellung aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.
Weitere Informationen unter: www.expedition-grimm.de.

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