Europalia Indonesia: Kunst und Kultur aus dem Land der 17.000 Inseln

 

Vor zwei Jahren hat Indonesien als Gastland der Frankfurter Buchmesse spannende Einblicke in eine hierzulande kaum bekannte Kunst- und Kulturszene geboten. Nun haben Kulturinteressierte in Deutschland wieder Gelegenheit, das Land der 17.000 Inseln aus neuen Perspektiven – jenseits der Klischees – zu entdecken. Als Gastland des internationalen Kunst-Festivals EUROPALIA (EUROPALIA ARTS FESTIVAL) präsentiert sich Indonesien vom 10. Oktober 2017 bis zum 21. Januar 2018 mit hochkarätigen Ausstellungen, Konzerten und Performances in Belgien und sieben weiteren europäischen Ländern – darunter Deutschland und die Niederlande. In mehr als 50 Städten können Besucher die unglaubliche Breite zwischen kulturellem Erbe und zeitgenössischem Schaffen, zwischen Exotik und Dynamik, erleben. Gemeinsam mit Dutzenden von Kuratoren und Partnern aus Europa und Indonesien wurde das ambitionierte Programm entwickelt. Dabei entstehen neue Kreationen und Kooperationen zwischen der Kunstszene der verschiedenen Länder.

Ahnen und Rituale

Unter dem Aspekt „Ahnen“ nähert sich das Festival dem diesjährigen Gastland aus einer überraschenden Perspektive. So bietet die Auftaktausstellung „Ancestors & Rituals“, die im BOZAR – Palast der Schönen Künste in Brüssel präsentiert wird, Einblicke in die faszinierende Welt rund um Ahnenkult, Rituale und Mythen in Indonesien (11.10.2017–14.1.2018). Dabei werden archäologische und ethnische Schätze, darunter wertvolle Exponate aus dem National Museum in Jakarta, im Kontext mit zeitgenössischen Kreationen gezeigt. Ein Großteil der Exponate ist erstmals in Europa zu sehen.

In den zwei weiteren Hauptausstellungen manifestiert sich vor allem das Thema Austausch: Die Schau „Archipel“ im Kunstmuseum La Boverie in Lüttich widmet sich Indonesiens Pionierrolle als Seefahrernation (25.10.2017–21.1.2018). Die Ausstellung „Power and other Things“ (Macht und andere Dinge), die ebenfalls in Brüssel im BOZAR gezeigt wird (18.10.2017–21.01.2018) betrachtet zwei Jahrhunderte der Kunst in Indonesien von der holländischen Kolonialzeit bis zu zeitgenössischen Themen wie Migration.

Austausch und Kooperationen

Künstlerischer Austausch und Zusammenarbeit spielen auch in den Bereichen Musik und darstellende Künste eine wichtige Rolle. Über „artist in residence“-Programme kommen zahlreiche indonesische Künstler, darunter Musiker, Tänzer, Choreografen und Architekten, nach Europa und umgekehrt um mit lokalen Künstlern zu kooperieren und neue Produktionen zu starten.

Bei der Erstellung des Festivalprogramms wurde versucht, so viele Regionen Indonesiens wie möglich einzubeziehen um die Vielzahl der unterschiedlichen Kulturen und Traditionen abzubilden: So können sich die Besucher etwa auf Vokal- und Instrumentalmusik aus Sulawesi und zahlreiche weitere ausgefallene Aufführungen aus den verschiedensten Landesteilen freuen.

Auch außerhalb der Museen und Konzertsäle können Besucher indonesische Kultur aus den unterschiedlichsten Perspektiven erleben: So öffnet etwa am 17. September das EUROPALIA INDONESIA Festival Center in Brüssel die Tore für Familien und lädt zu einer Vielzahl an Aktivitäten ein. Und der indonesische Designkünstler Faisal Habibi gestaltet das Bâtiment Dynastie auf dem Kunstberg Mont des Arts in Brüssel innen und außen kunstvoll um.

Weitere Informationen unter www.europalia.eu.

Das vollständige Programm der EUROPALIA INDONESIA wird im Laufe des Sommers bekannt gegeben.

 

PRESSEKONTAKT:
Kirsten Lehnert │ projekt2508 │ T 0228 18 49 67 24 │ presse@projekt2508.de
Inge De Keyser │ EUROPALIA international │ T +32 (0)2 5049135 │ inge.de.keyser@europalia.eu

 

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