CREDO-Ausstellung endet mit großem Erfolg

Mit rund 110.000 Besucherinnen und Besuchern und einem europaweitem positivem Echo ist die Paderborner Ausstellung „CREDO – Christianisierung Europas im Mittelalter“ nach etwas mehr als drei Monaten erfolgreich zu Ende gegangen. „Die erfreuliche Zahl der Gäste aus ganz Europa zeigt, dass die CREDO-Ausstellung mit ihrem Blick auf die gemeinsamen christlichen Wurzeln einen europäischen Nerv getroffen hat“, bilanziert der Paderborner Bürgermeister Heinz Paus. Die Christianisierung Europas stand im Zentrum der großen Schau, die vom 26. Juli bis 3. November 2013 im Diözesanmuseum, dem Museum in der Kaiserpfalz und der Städtischen Galerie zu sehen war.

Besucher aus der gesamten Bundesrepublik, aber auch Gäste aus Spanien, Frankreich, Schweden, Polen, Russland, den USA und Ägypten besichtigten die rund 800 Exponate umfassende Schau, die hochkarätige Leihgaben aus bedeutenden Museen in ganz Europa und Nordamerika versammelte. Länderübergreifend war auch die mediale Berichterstattung: Neben einem breiten positiven Presseecho in den deutschen Medien, gab es zahlreiche Beiträge aus BeNeLux, Polen, Ungarn und Skandinavien.

Vor dem Paderborner Dom begrüßte Domprobst Weihbischof Manfred Grothe den Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Bundespräsident Joachim Gauck und Domprobst Weihbischof Manfred Grothe bei der Ausstellungseröffnung im Juli

Über begeisterte Besucherstimmen freuen sich die Organisatoren ebenso wie über das Lob von höchster Stelle: Bundespräsident Joachim Gauck eröffnete in seiner Funktion als Schirmherr nicht nur die Ausstellung, sondern kam kurz vor deren Ende aus ganz privatem Interesse sogar ein weiteres Mal zum Museumsbesuch nach Paderborn. Auch andere bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Kirche und Gesellschaft besuchten CREDO, darunter Bundestagspräsident Norbert Lammert, Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch, der Bischof von Oslo Bernt Eidsvig, Theologin Margot Käßmann oder der zeitgenössische Künstler Felix Dröse.

Zufrieden sind die Paderborner Ausstellungsmacher mit der Vielzahl an Einzelbesuchern von der Jugend bis zur älteren Generation sowie mit den zahlreichen Gruppen. Insgesamt konnte das CREDO-Servicebüro der Tourist Information Paderborn die Gesamtzahl von fast 2.400 Gruppenführungen verbuchen. Überaus beliebt war CREDO auch bei Schulklassen. In den rund sechs Wochen zwischen Sommer und Herbstferien kamen 329 Klassen aller Schulformen. Großen Anklang fand ebenfalls das umfangreiche museumspädagogische Begleitprogramm. Besonders beliebt waren Latein-Führungen und Workshops zu Schrift und Steinmetz-Arbeiten. Audioguides, die an allen drei Standorten zur Verfügung standen, mussten aufgrund der großen Nachfrage nachbestellt werden. Glücklich sind die Organisatoren zudem über den erfolgreichen Verkauf des CREDO-Ausstellungskataloges (Michael Imhof Verlag, 1392 Seiten, 2 Bände).

Die zahlreichen Besucher schlugen sich besonders positiv auf die die Paderborner Gastronomie, Hotellerie und Geschäftswelt nieder. „Auch wenn die genauen Zahlen erst Ende des Jahres vorliegen, so können wir schon jetzt einen deutlichen Anstieg der Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen“ , freut sich Karl Heinz Schäfer, Leiter der der Tourist Information Paderborn. „Die Ausstellungsbesucher haben das Stadtbild in den vergangenen drei Monaten definitiv verändert: Neben Schlangen vor den Museen konnte man auch in den Restaurants, Cafés und sogar den Backshops mehr Gäste als zu normaltouristischen Zeiten in der Paderborner Innenstadt antreffen“, so Schäfer weiter.

Nach den erfolgreichen Mittelalter-Ausstellungen „Kunst und Kultur der Karolingerzeit“ von 1999 und „Canossa – Erschütterung der Welt“ von 2006 war „CREDO – Christianisierung Europas im Mittelalter“ das dritte gemeinsame  Ausstellungsprojekt von überregionaler Strahlkraft, das die Stadt Paderborn, das Erzbistum Paderborn und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam realisierten. „Mit diesem dritten erfolgreichen Ausstellungsprojekt konnte sich die Stadt Paderborn einmal mehr als Zentrum bedeutender kunst- und kulturhistorischer Ausstellungen etablieren“, freut sich Bürgermeister Paus.

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